Bauchnabelpiercing

Informationen zum Bauchnabelpiercing. Erfahre alles zur Pflege, Vorbereitung und dem Stechen eines Piercings am Bauchnabel.

Ein Bauchnabelpiercing wird meist vertikal gestochen. Es kommt unter- oder oberhalb vom Bauchnabel in die Hautfalte. Bauchnabelpiercing gehört mit zu den beliebtesten Piercings in Deutschland und ziert zahlreiche Bäuche. Der Trend hält seit vielen Jahren ungebrochen an. Meistens findet man ein Bauchnabelpiercing bei Frauen. Der obere Rand vom Bauchnabel ist die beliebteste Region, da hier auch längerer Schmuck getragen werden kann ohne dem Hosenbund etc. zu nahe zu kommen. Fürs Bauchnabelpiercing gibt es ähnlich wie beim Ohr, den mit Abstand meisten Schmuck.

Bauchnabelpiercing stechen

Gestochen wird das Piercing im Liegen. Damit wird der Eingriff dem Piercer erleichtert und Kreislaufprobleme auf ein Minimum reduziert. Die Ein- und Ausstichstelle wird mit einem Stift markiert und vorab großflächig desinfiziert. Dann wird die Piercing-Klemme angesetzt und mit einem peripheren Venenkatheter wird die Hautfalte durchstochen.

Heilung und Pflege

Der Heilungsprozess dauert 8 Wochen bis hin zu sechs Monaten. Wird der Körper und insbesondere Stelle Wundstelle zu sehr belastet, zieht sich die Heilung auch bis zu einem Jahr hin. Die lange Heilung ist bedingt durch die permanente Belastung. Der Bauchnabel bewegt sich beim Laufen und Bücken. Außerdem wird er durch Kleidung berührt und Reizen ausgesetzt. Bevor die Heilung nicht vollständig abgeschlossen ist, sollte der Piercing-Schmuck nicht ausgewechselt werden.

Zweimal täglich ist die Wunde zu desinfizieren. Kosmetikartikel sind im Wundbereich zu vermeiden. Dazu gehört auch Duschgel. Kommt es zu Verkrustungen, sind diese mit lauwarmen Wasser einzuweichen und vorsichtig zu entfernen.

Die wichtigsten Punkte für eine gute Heilung und Pflege beim neuen Bauchnabelpiercing im Überblick:

  • Wunde sorgfältig mit Salzwasserlösungen reinigen
  • Piercing nur mit gut gewaschenen Händen berühren
  • Piercingschmuck erst wechseln wenn die Wunde fertig verheilt ist
  • Kosmetik-Produkte jeder Art während der Heilung vermeiden
  • Piercing beim Sport mit einem Pflaster abdecken
  • Anfangs keine engen Oberteile tragen
  • Schwimmbäder vermeiden bis die Wunde vollständig verheilt ist

Bauchnabelpiercing – Schmerzen beim Stechen

Das Stechen vom Bauchnabelpiercing tut weh, aber nicht sehr. Wer sich für eine lokale Betäubung via Spritze entscheidet – was nur ein Arzt vornehmen darf – der kann i.d.R. auch direkt das Piercing setzen lassen, da der Einstich der Spritze nicht deutlich weniger schmerzhaft ist als der Venenkatheter. Beim Piercer gibt es auch Betäubungsspray. Dies betäubt die Oberfläche, schützt aber nicht vor Schmerzen in den tieferen Gewebeschichten. Es ist im Grunde ein Placebo und beruhigt nur das eigene Gewissen.

Schmerzen unterliegen der individuellen Wahrnehmung. Die Hautfalte ist aber bei weitem eine der Stellen am Körper, wo das Piercing den geringsten Schmerz auslöst.

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